Technische Besonderheiten
Der Hydroleum-Dampferzeuger bestand aus einem patentierten Wasserrohrkessel mit hufeisenförmigen Rohren, der nach dem patentierten Hydroleum-Verfahren zur Verbrennung flüssiger Brennstoffe befeuert wurde. Der flüssige Brennstoff, der aus den kostengünstigsten Formen von Kohlenwasserstoffölen wie texanischem Heizöl, Kerosin, Wassergasteer und dergleichen bestand, wurde unter Dampfdruck über eine patentierte Hydroleum-Zuführung in die Brennkammer oder den Feuerraum des Kessels geleitet. An der Vorderseite des Kessels befand sich an der Stelle der üblichen Ofentür eine Öffnung, in die eine Konstruktion aus feuerfestem Material eingesetzt wurde. Die Hydroleum-Zuführung ragte in diese Konstruktion hinein. Wenn Dampf aus dem Kessel in die Zuführung geleitet, der Ölhahn aufgedreht und eine Zündflamme angelegt wurde, setzte die Verbrennung ein, wodurch die Konstruktion aus feuerfestem Material rasch zu glühen begann. Anschließend setzte sich die Verbrennung an dieser glühenden Masse fort, bis der Kessel seinen Betriebsdruck erreichte. Daraufhin wurde der Dampfdruck in der Zuführung durch die Wirkung einer Absperrvorrichtung automatisch so weit verringert, dass der Betriebsdruck des Kessels aufrechterhalten blieb. Eine ausgeklügelte Vorrichtung diente dazu, bei kaltem Kessel den Anfangsdampf für die Zuführung zu erzeugen, sodass die gesamte Feuerungsanlage in sich geschlossen war.